Erste Grüße

Namaskara – Hallo!

Heute ist in Indien Independence Day (Unabhängigkeitstag), das erscheint mir als ein schöner Tag für einen ersten Blogeintrag aus Indien. Seit fünf Tagen bin ich nun hier und wenn ich daran denke, dass ich noch weit mehr als 300 weitere hier verbringen darf, erfüllt mich eine unglaubliche Freude. Indien ist für mich ein Traum, eine Chance und ein Neuanfang, aber auch eine große Herausforderung. Es wird sicher Tage geben, an denen ich nur noch hier weg will aber ich bin mir sicher, dass es mehr Tage geben wird, an denen ich dieses Land überhaupt nicht mehr verlassen möchte. Was auch immer passiert – ich bin bereit diese Erfahrung zu machen.

Am 10. August kam ich morgens mit vielen anderen Freiwilligen in Bangalore an. Nach gefühlten zwei Tagen ohne Schlaf kam es mir sehr gelegen, dass unser Orientation Camp erst am 12. beginnen sollte. Die ersten zwei Tage habe ich schließlich mit schlafen, spazieren gehen und lesen verbracht. Sehr entspannt also, vor allem weil das Wetter hier momentan sehr erträglich ist. Obwohl Monsun Zeit ist hat es hier erst einmal kurz geregnet.
Das Gästehaus in dem wir 46 Freiwilligen die erste Woche wohnen, liegt ein bisschen außerhalb der Stadt, es ist also sehr ruhig hier. Am Sonntag begann dann das Programm. Morgens haben wir eine Yoga Stunde, abends eine Tanzstunde und tagsüber üben wir uns in den Grundlagen von Kannada, die Sprache, die hier gesprochen wird. Ansonsten werden wir hier mit super leckerem Essen vollgestopft. Morgens, mittags und abends gibt es warme Gerichte und zwischendurch immer wieder Chai. Und obwohl das ganze von der Schärfe wohl schon an unsere europäischen Geschmacksnerven angepasst ist, brennt es dann im Mund dann doch ganz schön – vor allem morgens, kurz nach dem Aufstehen.

Mein Frühstück, bestehend aus einem kleinen Becher Chai, einer scharfen Suppe, einem süßen Fruchtmousse, einer herzhaften Soße, einem frittierten Etwas und ein Brot, was nach gar nichts schmeckt.
Mein Mittagessen, bestehend aus einer leckeren und nicht scharfen Suppe, Roti (eine Art Brot), Reis und verschiedenen Soßen.

Dieses Bild hat Clara, ebenfalls eine Freiwillige aus Deutschland, für mich auf meinen Block gemalt. Es zeigt sie und mich beim Yoga! ;-)

Ich genieße die Zeit hier im Orientation Camp, mir geht es gut und ich fühle mich sehr wohl allerdings freue ich mich momentan noch mehr auf Samstag, der Tag an dem wir endlich in unsere Projekte kommen. Endlich wirklich ankommen in Indien – meinem neuen Zuhause.

Sonnige Grüße und bis bald,
Cécile

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14 Gedanken zu “Erste Grüße

    1. Wooooooow Süße, hört sich alles super an… Freut mich, dass es dir gut geht und das du angekommen bist.. Werde versuchen ab und zu zu lesen und dich auf deiner Reise zu begleiten.. Mach viele schöne Fotos, sammele tolle Erfahrungen und genieße einfach die Zeit dort..
      LG Tubi

  1. namaste aus dem momentan auch sonnigen berlin :)
    wow … das hört sich alles ja echt klasse an *__*
    die tanzstunden sind bestimmt toll…lernt ihr bollywood tänze? xD
    freu mich schon auf weitere berichte aus dem fernen indien :D
    guten hunger und alavida ;)

    1. Schlau wie ich war hab ich natürlich erst auf antworten geklickt und danach meinen Namen eingetragen;) Aber ich will dich ja nicht ewig rätseln lassen: Das Schusselköpfchen bin ich, die Feli <3

  2. Liebe Cécile, wie schön, von Ihnen zu lesen! Während wir in CZO brüten (Schule im August ist furchtbar), leben Sie Ihren Traum, das ist toll. Sie sind echt zu beneiden! Ich verschone Sie jetzt mit Berichten aus Ihrem vorigen Leben, das interessiert Sie grad bestimmt nicht. Ich finde es nur schön, dass es Ihnen so gut geht und drücke die Daumen, dass es so bleibt!
    Liebe Grüße

    die alte Paukerin

  3. Hallo Cécile und willkommen in diesem wunderschönen Land.
    Bin gerade eher zufällig auf deinen Blog gestoßen. Wünsche dir viel Spaß und Kraft. Das Land packt einen mit all seinen Eindrücken – sowohl positiv als auch negativ. Aber am Ende packt es auf jedenfall das Herz.

  4. Liebe Cécile,
    schoen, dass es dir in Indien so gut gefaellt! Hoffentlich bleibt das auch so… Geniesse deine Zeit dort und komm gesund wieder!

    Uebrigens haben wir deine Beschreibung des Essens sehr genossen :-) Wir koennen dir auch verraten, was du da genau zum Fruehstuck gegessen hast.
    Die scharfe Suppe = Sambar, das süße Fruchtmousse = Kesari, die herzhafte Soße = Coconut Chutney, das frittierte Etwas = Vada und das Brot, was nach gar nichts schmeckt, heißt Idli.

    Mach bitte weiterhin schoene Fotos vom Essen, damit wir uns bildlich vorstellen koennen, was du leckeres isst. Wir freuen uns auf weitere Blogs in Englisch und Kannada ;P

    Liebe Gruesse von Adi & Sandra

    1. Ihr seid sooo gut! :D Danke für die Infos! Momentan meide ich das Essen aber, bin viel zu aufgeregt, weil es morgen in’s Projekt geht. Ich hoffe ihr beide genießt eure Zeit auch noch!

      Demnächst blogge ich perfekt in Kannada ;)

      <3

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