Alles hat ein Ende

Tag 21 in Bangalore:

Drei Wochen gehen dort zuende wo sie begonnen haben – in Bangalore.
Wir kommen morgens mit dem Zug aus Kochi an und fahren am späten Abend zum Flughafen. Die Zeit dazwischen verbringen wir diesmal in der Innenstadt.
Unsere geplante Fahrt mit der Metro in Bangalore wird von unserem Gepäck durchkreuzt. Überall in Indien gibt es Sicherheitskontrollen – am Bahnhof, im Einkaufszentrum … – und außer am Flughafen interessiert es niemanden wie sehr du piepst, wenn du durch diese Dinger läufst oder ob du überhaupt durch läufst oder eben einfach dran vorbei. Niemanden. Außer die Wachleute der Metro in Bangalore. Wir hatten also unser Gepäck dabei und wollten Richtung Flughafen aufbrechen, als wir von den Sicherheitsleuten aufgehalten werden. Beim Durchleuchten des Rucksacks wäre ein Messer aufgefallen. Wir so: „Äh ja, das ist ein Kuchenmesser was wir hier gekauft haben.“ (Hübsch verzierter Griff und so). Mit dem Ding dürfen wir also nicht durch. Auch wenn es in den Tiefen des Rucksacks steckt. Ein bisschen perplex steigen wir auf eine Rikscha um, nichtsahnend, dass uns das Messer gleich noch einmal Probleme bereiten wird.
Bevor man in Bangalore den Flughafen betritt gibt es… genau, eine Sicherheitskontrolle. Auch für das Gepäck, was man aufgeben will. Nachdem wir also fast das Flughafengebäude nicht betreten dürfen, frage ich mich ernsthaft, ob das Kuchenmesser das Wert ist.
Am Ende müssen wir Schnurstracks zur Gepäckaufgabe, beobachtet von indischen Soldaten, und dürfen das Messer im Rucksack behalten. Aber nur ausnahmsweise.

 

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